UDK News

objects

(Foto: Objekte aus Holz, Strumpfhose, Acrylfarbe und Nägeln, 2018)

Heyho liebe Menschen,

da ich hier länger nichts gepostet habe, wollte ich heute mal etwas ausführlicher berichten, was in den letzten Wochen so passiert ist.

Zuerst einmal gab es ja den (für mich ersten) Rundgang 2018 – Tag der offenen Tür der Universität der Künste Berlin.
Es waren wirklich spannende und schöne Tage… viel entdeckt, gelernt und auch viel gefeiert.
Allerdings wurden auch weniger schöne Themen zur Sprache gebracht.
Es gab Protestaktionen und Redebeiträge gegen die aktuelle Hochschulpolitik.  Problematisch ist die, durch das Land Berlin in einem Hochschulvertrag festgelegte, steigende Studierendenzahl der Lehramtsstudenten.
Es wird befürchtet, dass es zu negativen Auswirkungen auf die Qualität der künstlerischen Ausbildung kommen wird.
Ich selbst war weitestgehend nicht an den Aktionen beteiligt, bin aber sehr stolz auf die vielen Kommilitonen/Innen, die Kraft und Zeit aufwenden, diese Probleme anzusprechen und versuchen ihnen entgegen zu wirken.
Wer mehr erfahren möchte, hier ein Link zu einem Bericht darüber im Tagesspiegel.
UdK-Studierende protestieren gegen Enge

In den letzten Semesterwochen mussten wir Studenten/Studentinnen aus der Grundlehre uns auf einen Platz in den Klassen bewerben. Das heisst, dass wir uns und unsere Arbeit vor den Klassen, die uns interessieren, präsentieren.
Die meisten haben sich bei mehreren Klassen beworben, um auch sicher einen Platz zu ergattern. Ich hatte mich bei zwei Klassen beworben. Einmal bei der ehemaligen Ming Wong Klasse (jetzt übernimmt diese Klasse Mathilde ter Heijne), eine Performance Klasse.
Und bei der Klasse von Monica Bonvicini, eine Bildhauerei Klasse.
Ich wurde von beiden Klassen aufgenommen und hatte somit die Qual der Wahl.
By the way: Ich hasse es Entscheidungen zu treffen. 😉
Aber letztendlich – nach langem Hin und Her – habe ich mich für die Klasse von Monica Bonvicini entschieden.
Wer sie nicht kennt, hier mal ihre Website: Monica Bonvicini
In den nächsten Wochen werde ich dann mein neues Atelier beziehen und die anderen besser kennenlernen.

So, dat war erstmal das Wichtigste.
Haut rein,
Kaddi

P.S.: Im November gibt es eine Studentenausstellung im koreanischen Kulturzentrum, an der ich beteiligt bin. Dazu bald mehr! 🙂

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Rundgang Universität der Künste Berlin

Hey Berlinas,
vom 20. – 22. Juli findet der “Rundgang” – Tage der offenen Tür – der Universität der Künste statt!

Ich studiere dort “Bildende Kunst” und zeige einige Arbeiten im Raum 136 der Fakultät Bildende Kunst in der Hardenbergstraße 33, 10623 Berlin.
Öffnungszeiten:
Fr., 20. Juli 13 – 22 Uhr
Sa., 21. Juli 11 – 22 Uhr
So., 22. Juli 11 – 20 Uhr

Kommt rum! 🙂

UNDISPLAY – was ist bloß?

undisplay.jpg

I want to invite you to my next group exhibition as part of 48 Stunden Neukölln 🙂
We will be happy about everyone who will come!

Here are the dates:

friday, 22.06.2018
opening at 19.00
saturday, 23.06.2018
12.00  – 22.30
sunday, 24.06.2018
12.00 – 18.00

Neuköllner Leuchtturm
Emser Str. 117
12051 Berlin

Louisa Boeszoermeny
Miriam Döring
Lou Hampel
Kaddi Hemmerling
Andrea Wilmsen

Mostly sad

                                 Steppenwolf

photo: Kaddi:H

Quote from “Der Steppenwolf” by Hermann Hesse:
(english version below)

“Nun, sieh dir doch ein Tier an, eine Katze, einen Hund, einen Vogel oder gar eins von den schönen großen Tieren im Zoologischen, einen Puma oder eine Giraffe! Du mußt doch sehen, daß sie alle richtig sind, daß gar kein einziges Tier in Verlegenheit ist oder nicht weiß, was es tun und wie es sich benehmen soll. Sie wollen dir nicht schmeicheln, sie wollen dirnicht imponieren. Kein Theater. Sie sind, wie sie sind, wie Steine und Blumen oder wie am Himmel. Verstehst du?” 
Ich verstand.   
  “Meistens sind Tiere traurig”, fuhr sie fort. “Und wenn ein Mensch sehr traurig ist, nicht weil er Zahnweh hat oder Geld verloren, sondern weil er einmal für eine Stunde spürt, wie alles ist, das ganze Leben, und er ist dann richtig traurig, dann sieht er immer ein wenig einem Tier ähnlich – er sieht dann traurig aus, aber richtiger und schöner als sonst. So ist es, und so hast du ausgesehen, Steppenwolf, als ich dich zuerst gesehen habe.” 

(…)
“Animals are sad most of the time,” she went on. “And when a man is sad—I don’t mean because he has a toothache or has lost some money, but because he sees, for once in a way, how it all is with life and everything, and is sad in earnest—he always looks a little like an animal. He looks not only sad, but more right and more beautiful than usual. That’s how it is, and that’s how you looked, Steppenwolf, when I saw you for the first time.”

 

Was werden soll

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“Aber heute weiß ich nicht mehr, was ich eigentlich will und wünsche. Früher war alles einfach, so einfach wie die Buchstaben in einem Lesebuch. Jetzt ist nichts mehr einfach, nicht einmal mehr die Buchstaben. Alles hat viele Bedeutungen und Gesichter bekommen. Ich weiß nicht, was aus mir werden soll, ich kann jetzt nicht an solche Sachen denken.”
– Hermann Hesse, Narziß und Goldmund