I am your mirror

Photos by Kaddi:H

“You see, what is my purpose of performance artist is to stage certain difficulties and stage the fear the primordial fear of pain, of dying, all of which we have in our lives, and then stage them in front of audience and go through them and tell the audience, ‘I’m your mirror; if I can do this in my life, you can do it in yours.”
Marina Abramovic

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Rundgang Universität der Künste Berlin

Hey Berlinas,
vom 20. – 22. Juli findet der “Rundgang” – Tage der offenen Tür – der Universität der Künste statt!

Ich studiere dort “Bildende Kunst” und zeige einige Arbeiten im Raum 136 der Fakultät Bildende Kunst in der Hardenbergstraße 33, 10623 Berlin.
Öffnungszeiten:
Fr., 20. Juli 13 – 22 Uhr
Sa., 21. Juli 11 – 22 Uhr
So., 22. Juli 11 – 20 Uhr

Kommt rum! 🙂

Mostly sad

                                 Steppenwolf

photo: Kaddi:H

Quote from “Der Steppenwolf” by Hermann Hesse:
(english version below)

“Nun, sieh dir doch ein Tier an, eine Katze, einen Hund, einen Vogel oder gar eins von den schönen großen Tieren im Zoologischen, einen Puma oder eine Giraffe! Du mußt doch sehen, daß sie alle richtig sind, daß gar kein einziges Tier in Verlegenheit ist oder nicht weiß, was es tun und wie es sich benehmen soll. Sie wollen dir nicht schmeicheln, sie wollen dirnicht imponieren. Kein Theater. Sie sind, wie sie sind, wie Steine und Blumen oder wie am Himmel. Verstehst du?” 
Ich verstand.   
  “Meistens sind Tiere traurig”, fuhr sie fort. “Und wenn ein Mensch sehr traurig ist, nicht weil er Zahnweh hat oder Geld verloren, sondern weil er einmal für eine Stunde spürt, wie alles ist, das ganze Leben, und er ist dann richtig traurig, dann sieht er immer ein wenig einem Tier ähnlich – er sieht dann traurig aus, aber richtiger und schöner als sonst. So ist es, und so hast du ausgesehen, Steppenwolf, als ich dich zuerst gesehen habe.” 

(…)
“Animals are sad most of the time,” she went on. “And when a man is sad—I don’t mean because he has a toothache or has lost some money, but because he sees, for once in a way, how it all is with life and everything, and is sad in earnest—he always looks a little like an animal. He looks not only sad, but more right and more beautiful than usual. That’s how it is, and that’s how you looked, Steppenwolf, when I saw you for the first time.”